{"id":4390,"date":"2025-05-07T15:11:49","date_gmt":"2025-05-07T13:11:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pierre-schon.lu\/1945-1950\/"},"modified":"2025-11-25T15:44:49","modified_gmt":"2025-11-25T14:44:49","slug":"1945-1950","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.pierre-schon.lu\/de\/1945-1950\/","title":{"rendered":"1945 &#8211; 1950"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-group page-hero has-background is-vertical is-content-justification-center is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-ce155fab wp-block-group-is-layout-flex\" style=\"background-color:#00a3e0\">\n<div class=\"wp-block-group is-vertical is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-fe9cc265 wp-block-group-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image\" id=\"block-d1572566-aed2-4dbc-b58b-bcb4a6467366\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.pierre-schon.lu\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/GroupPhotoJungsKergen-1024x586.jpg\" alt=\"This image has an empty alt attribute; its file name is GroupPhotoJungsKergen-1024x586.jpg\" style=\"object-fit:cover\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-ast-global-color-4-color has-text-color has-link-color wp-elements-fa94dcfa80eba4a8312d641214de350b\" id=\"block-2560d9fd-95b5-4d0c-bf3a-3433e33d57d4\"><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Titelbild: Sommer 1945 \u2013 Gro\u00dfes Treffen auf dem Bauernhof der Familie Kergen in Sassel, um die Heimkehr des j\u00fcngeren Bruders J\u00e4ngl Kergen (vom Ostenfront kommend) zu feiern. In der Mitte der zweiten Reihe, im wei\u00dfen Hemd, steht Pierre Schon neben seinem Kameraden und Widerstandsk\u00e4mpfer Pierre Kergen, umgeben von der Familie Kergen, Eug\u00e8ne Kremer, den Cousins Hub und Franz Conzemius, Jany und Norb Morn, Ren\u00e9 und Roger Martin sowie weiteren Widerstandsfreunden aus dem Norden des Landes. \u00a9 L.P.P.D  <\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-4a74a67ebcb2712a28b2da1d46580907\" style=\"padding-top:var(--wp--preset--spacing--60);padding-right:0;padding-bottom:var(--wp--preset--spacing--30);padding-left:0\">Europa in Tr\u00fcmmern<\/h2>\n\n<p style=\"padding-top:0rem;padding-right:0;padding-bottom:0rem;padding-left:0\">Als das nationalsozialistische Deutschland am 8. Mai 1945 kapitulierte, waren weite Teile Europas nur noch ein Tr\u00fcmmerfeld. Rund ein Drittel der Stra\u00dfen, Br\u00fccken und Geb\u00e4ude in Luxemburg waren zerst\u00f6rt \u2013 im Norden, wo die schlimmsten K\u00e4mpfe tobten, sogar noch mehr. Es herrschte Lebensmittelknappheit, Rationierung war an der Tagesordnung. Etwa 4.000 Menschen wurden w\u00e4hrend des Krieges deportiert, darunter 2.000 politische Gefangene \u2013 viele davon in das heutige Polen. Diese Heimkehr war nun zu organisieren. Millionen von Fl\u00fcchtlingen und Heimkehrern versuchten, zur\u00fcckzukehren, meist ohne ihre Familien \u00fcber ihren Verbleib oder ihre Ankunft informieren zu k\u00f6nnen. Zugleich flohen weiterhin Millionen von deutschen Zivilisten vor der Roten Armee.      <br\/><\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"825\" height=\"562\" data-id=\"813\" src=\"https:\/\/www.pierre-schon.lu\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Damagepostwar-1.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-813\" srcset=\"https:\/\/www.pierre-schon.lu\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Damagepostwar-1.png 825w, https:\/\/www.pierre-schon.lu\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Damagepostwar-1-300x204.png 300w, https:\/\/www.pierre-schon.lu\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Damagepostwar-1-768x523.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 825px) 100vw, 825px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"891\" height=\"673\" data-id=\"815\" src=\"https:\/\/www.pierre-schon.lu\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/troisvierges.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-815\" srcset=\"https:\/\/www.pierre-schon.lu\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/troisvierges.png 891w, https:\/\/www.pierre-schon.lu\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/troisvierges-300x227.png 300w, https:\/\/www.pierre-schon.lu\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/troisvierges-768x580.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 891px) 100vw, 891px\" \/><\/figure>\n<\/figure>\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Foto oben links (24. Mai 1945): \u00a9 ANLux FD005\u201110\u2011002 Rechts: Ulfingen, Reinigung nach der Befreiung am 31. Januar 1945 durch die 90. US-Infanteriedivision. \u00a9 ANLux 005\u201101\u2011022   <\/p>\n\n<p>Pierre kehrte Anfang Februar 1945 zum Familienhof zur\u00fcck. Mit 30 Jahren, nach f\u00fcnf Kriegsjahren, besa\u00df er nur noch das Hemd auf dem Leib. Dennoch war er dankbar, am Leben zu sein. Als er im April 1943 vor der Gestapo geflohen war, hatten diese den Hof durchsucht und seine Kleidung, sein Fahrrad sowie sein Sparbuch beschlagnahmt. Sp\u00e4ter stellte er seine restliche Kleidung den alliierten Fliegern zur Verf\u00fcgung, damit sie besser als Zivilisten auftreten und unbemerkt bleiben konnten. Da er das Gef\u00fchl hatte, w\u00e4hrend dieser harten Jahre so viel geopfert zu haben, schrieb Pierre an das Internationale Rote Kreuz, gab seine Ma\u00dfe an und bat darum, ihm Kleidung zukommen zu lassen.     <\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-daba9520d6ef3d0931f0452322c9f544\">Weiterhin im Dienst f\u00fcr andere<\/h2>\n\n<p>In den folgenden Monaten widmete Pierre Schon viel Zeit und M\u00fche der Fl\u00fcchtlingshilfe. Er war eine gro\u00dfz\u00fcgige, humanistisch gesinnte Person, die von Natur aus dazu neigte, Bed\u00fcrftigen zu helfen \u2013 wie seine Taten w\u00e4hrend des Krieges eindrucksvoll bewiesen hatten. Luxemburg, zentral in Westeuropa gelegen, wurde zu einem Zufluchtsort f\u00fcr zahlreiche Fl\u00fcchtlinge und Vertriebene, die vor der Verw\u00fcstung des Krieges geflohen waren.   <\/p>\n\n<p>Er unterst\u00fctzte die in Luxemburg ankommenden Fl\u00fcchtlinge, indem er ihnen Unterkunft, Verpflegung und weitere wichtige Hilfen wie Wohnraum und Integrationsangebote vermittelte. Dabei engagierte er sich aktiv in Organisationen wie dem Fl\u00fcchtlingshilfszentrum des Luxemburger Roten Kreuzes. Zudem half er dem C.I.C., indem er w\u00e4hrend der Gegenoffensive Fl\u00fcchtlingskonvois nach Belgien begleitete und die Botschaft in Br\u00fcssel aufsuchte, um deren Papiere zu ordnen. Er arbeitete eng mit der F.F.I. (Vereinigte Franz\u00f6sische Widerstandsbewegung) zusammen, um bei der R\u00fcckf\u00fchrung franz\u00f6sischer Kriegsgefangener zu helfen. Auf der Urkunde, die seine Leistungen bei der Verleihung der Widerstandsnadel w\u00fcrdigte, wurde seine Hilfe im Fl\u00fcchtlingswesen hervorgehoben. E wurde als \u201eSchl\u00fcsselfigur bei der Betreuung ziviler und milit\u00e4rischer Fl\u00fcchtlingszentren\u201c beschrieben.   <\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-3f7815c3d3aa0c26e3edea5638445fe0\">Kurze Begegnung mit \u201eDavid gegen Goliath\u201c<\/h2>\n\n<p>Nur wenige Widerstandsk\u00e4mpfer k\u00f6nnen von sich behaupten, Hermann G\u00f6ring \u2013 den Pr\u00e4sidenten des Nazi-Reichstags, Gr\u00fcnder und Oberbefehlshaber der Luftwaffe und bis April 1945 designierten Nachfolger Hitlers \u2013 von Angesicht zu Angesicht begegnet zu sein und dar\u00fcber berichten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n<p>Das Lager <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Camp_Ashcan\">Ashcan<\/a> wurde im Mai 1945 von der US-Armee im Palace Hotel in Mondorf-les-Bains (damals Luxemburgs luxuri\u00f6ses Kurhotel) eingerichtet. Es diente als tempor\u00e4res Vernehmungs- und Internierungslager f\u00fcr hochrangige Nazi-Funktion\u00e4re, nachdem diese von den Alliierten in Deutschland gefangen genommen worden waren. Zu den Insassen von Ashcan geh\u00f6rten Hermann G\u00f6ring, Joachim von Ribbentrop, Karl D\u00f6nitz und viele weitere. Die Verh\u00f6re in Ashcan waren Teil der Informationsbeschaffung f\u00fcr die N\u00fcrnberger Prozesse, die im November 1945 begannen.   <\/p>\n\n<p>Ende Fr\u00fchling beobachtete Pierre Schon, wie Hermann G\u00f6ring durch den Garten spazierte und die Sonne genoss. Was Pierre am meisten beeindruckte, war, wie gepflegt G\u00f6ring gekleidet war und wie entspannt und l\u00e4chelnd er wirkte. Pierre hatte diesen langen und grausamen Krieg \u00fcberlebt und war ein freier Mann. Direkt vor ihm stand einer der Anf\u00fchrer der m\u00e4chtigen Nazi-Kriegsmaschine, die \u00fcber vier lange Jahre fast ganz Europa besetzt und in v\u00f6lliges Chaos gest\u00fcrzt hatte. Es schien fast surreal.    <\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"620\" height=\"472\" src=\"https:\/\/www.pierre-schon.lu\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Ashcan-1.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-570\" style=\"width:611px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/www.pierre-schon.lu\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Ashcan-1.png 620w, https:\/\/www.pierre-schon.lu\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Ashcan-1-300x228.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/><\/figure>\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Foto (public domain \u2013 US Regime): G\u00f6ring, Mitte der ersten Reihe, unter den H\u00e4ftlingen im Camp Ashcan.  <\/p>\n\n<p>Ende August 1945 wurden G\u00f6ring und die anderen nach N\u00fcrnberg gebracht, um sie auf das Internationale Milit\u00e4rtribunal vorzubereiten, das im November desselben Jahres begann. Redegewandt und unbu\u00dffertig wurde G\u00f6ring am 1. Oktober 1946 in allen vier Anklagepunkten (Verschw\u00f6rung zur F\u00fchrung eines Angriffskrieges, Verbrechen gegen den Frieden, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit) f\u00fcr schuldig befunden und zum Tod durch den Strang verurteilt. Am 15. Oktober 1946 nahm er sich in seiner Zelle mit einer Cyanid-Kapsel das Leben \u2013 Stunden vor der eigenen Hinrichtung.  <\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-b55450fc4f54b19fb193e8afe1754290\">Br\u00fcderliche Feier und Dankbarkeit<\/h2>\n\n<p>Mit dem Kriegsende war es an der Zeit, den Belgiern Dank auszusprechen und ihre Unterst\u00fctzung wertzusch\u00e4tzen. Sie hatten ihre luxemburgischen G\u00e4ste auf vielf\u00e4ltige Weise geholfen \u2013 sei es durch das Verstecken und Unterst\u00fctzen alliierter Flieger, franz\u00f6sischer Kriegsgefangener oder junger Luxemburger, die sich der Zwangsrekrutierung in die deutsche Armee entzogen hatten. <\/p>\n\n<p>Auch im Namen der luxemburgischen Maquisards, die in den Waldlagern lebten \u2013 viele von ihnen wurden sp\u00e4ter Freiheitsk\u00e4mpfer in der belgischen Geheimarmee und f\u00fchrten Sabotageakte gegen die Nazi-Besatzer durch \u2013 gilt unser Dank. <\/p>\n\n<p>Am Samstag, den 1. September 1945, brachen ein gro\u00dfer Bus und mehrere Autos von Luxemburg in Richtung belgische Ardennen zu einer zweit\u00e4gigen Reise und Reihe von Feierlichkeiten auf. In der Zeitung La Meuse Belge erschien ein ganzseitiger Artikel mit dem Titel \u201eDie belgo-luxemburgische Freundschaft\u201c. <\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"723\" data-id=\"2471\" src=\"https:\/\/www.pierre-schon.lu\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Marloie1-1024x723.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2471\" srcset=\"https:\/\/www.pierre-schon.lu\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Marloie1-1024x723.jpg 1024w, https:\/\/www.pierre-schon.lu\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Marloie1-300x212.jpg 300w, https:\/\/www.pierre-schon.lu\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Marloie1-768x542.jpg 768w, https:\/\/www.pierre-schon.lu\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Marloie1-1536x1085.jpg 1536w, https:\/\/www.pierre-schon.lu\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Marloie1-2048x1446.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"694\" data-id=\"2474\" src=\"https:\/\/www.pierre-schon.lu\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/MarloieBus1-1024x694.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2474\" srcset=\"https:\/\/www.pierre-schon.lu\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/MarloieBus1-1024x694.jpg 1024w, https:\/\/www.pierre-schon.lu\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/MarloieBus1-300x203.jpg 300w, https:\/\/www.pierre-schon.lu\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/MarloieBus1-768x520.jpg 768w, https:\/\/www.pierre-schon.lu\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/MarloieBus1-1536x1041.jpg 1536w, https:\/\/www.pierre-schon.lu\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/MarloieBus1-2048x1387.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/figure>\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Foto oben links: Begr\u00fc\u00dfung in Marloie; Pierre in zweiter Reihe, dritter von links. Marie-Louise Didier zweite von links. Rechts: Der Bus mit den luxemburgischen K\u00e4mpfern f\u00fcr die Freiheit. Fotos \u00a9 N\u00e9ckel Kremer, aus seinem Buch Erennerungen un Deemols (1994).    <\/p>\n\n<p>Er\u00f6ffnungsball in Marloie. Erste Station am Samstag war ein Ball in Marloie, dem Zentrum des von Jean Boever aufgebauten Netzwerks von Zufluchtsorten. <\/p>\n\n<p>Pierre Schon sprach im Namen der luxemburgischen Maquisards: \u201eHingebungsvoll habt ihr uns Zuflucht gew\u00e4hrt, uns den Weg gezeigt, damit wir den gemeinsamen Feind heimlich bek\u00e4mpfen konnten. Gemeinsam waren wir siegreich und haben die R\u00fcckkehr unserer geliebten Gefangenen und Deportierten erreicht. Nun ist der Krieg vorbei, und wir sind gekommen, um euch f\u00fcr all eure wertvolle Hilfe zu danken.\u201c  <\/p>\n\n<p>Die Belgier applaudierten begeistert und riefen: \u201eEs leben die Luxemburger!\u201c Am Abend \u00fcberreichte Pierre Schon der gew\u00e4hlten Ballk\u00f6nigin einen gro\u00dfen Blumenstrau\u00df und den traditionellen Kuss. <\/p>\n\n<p>Sonntag: Messe, Ehrung und Danksagung. Am Sonntagmorgen hielt Abt Heinen aus Ulfingen, selbst ein engagiertes Mitglied des luxemburgischen Widerstands, die Messe. Anschlie\u00dfend folgte die Kranzniederlegung am Kriegsmemorial. Die n\u00e4chste Station war das \u201eMarloie-Asyl\u201c, wie das Netzwerk liebevoll genannt wurde, um Jean Boever und Ren\u00e9 Nicolay pers\u00f6nlich f\u00fcr ihre unsch\u00e4tzbare Hilfe bei der Bereitstellung von Zufluchtsorten und neuen Identit\u00e4ten f\u00fcr \u00fcber 200 Fl\u00fcchtlinge zu danken. <\/p>\n\n<p>Emotionale Wiedersehensfeier im Krankenhaus. Im Kampf wurden mehrere Maquisards verwundet und ben\u00f6tigten medizinische Hilfe. Dr. Docquier und sein hingebungsvolles Team, darunter Oberin Antonia, wurden bei einem Besuch im Krankenhaus in Aye bei Marche-en-Famenne herzlich gedankt. Besonders freuten sie sich, zwei ihrer ehemaligen Patienten wiederzusehen, die im Kampf verwundet worden waren und die sie gesund gepflegt hatten: Joseph Morn und Joseph Tholl. Die beiden M\u00e4nner waren danach in das Waldlager zur\u00fcckgekehrt, um ihren Kampf gegen die Nazis fortzusetzen.   <\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"611\" height=\"385\" src=\"https:\/\/www.pierre-schon.lu\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/DrDoquier-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4308\" style=\"width:448px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/www.pierre-schon.lu\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/DrDoquier-1.jpg 611w, https:\/\/www.pierre-schon.lu\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/DrDoquier-1-300x189.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 611px) 100vw, 611px\" \/><\/figure>\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Foto Dr Docquier und seine Mannschaft \u00a9 L.P.P.D <\/p>\n\n<p>Halt in Ciney und finale Feierlichkeiten. Das Mittagessen wurde von der Familie Boever organisiert, danach ging es weiter in Richtung Ciney, um der mutigen Familie Petit und der lokalen Bev\u00f6lkerung herzlich zu danken. Als die luxemburgischen Maquisards die Stadt Ciney mit Fahnen betraten, wurden sie vom B\u00fcrgermeister Bodart, zahlreichen lokalen W\u00fcrdentr\u00e4gern und Henin, dem Leiter des Widerstands, jubelnd empfangen. Der B\u00fcrgermeister erkl\u00e4rte, Belgien sei stolz darauf, den luxemburgischen Freiheitsk\u00e4mpfern geholfen zu haben. Pierre Schon betonte die tiefen freundschaftlichen Bande, die die beiden L\u00e4nder verbinden, woraufhin Rufe ert\u00f6nten: \u201eEs lebe Luxemburg, es lebe Belgien.\u201c Alle sangen die beiden Nationalhymnen als Ausdruck von Stolz, Einigkeit und Patriotismus. Die letzte Station war Haut Haversin, Standort eines der gr\u00f6\u00dften belgischen Maquis mit \u00fcber 100 Freiheitsk\u00e4mpfern, darunter ein Dutzend aus Luxemburg, wo ein weiterer Dank an die lokale Bev\u00f6lkerung und den belgischen Widerstand ausgesprochen wurde.     <\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-0210e719d657cbdbd7f3a996fe1fc2e6\">Die Gielem\u00e4nnchen (\u201edie Gelbm\u00e4nnchen\u201c)<\/h2>\n\n<p>Die Rechenschaftspflicht gegen\u00fcber Kollaborateuren nach dem Krieg war in allen besetzten L\u00e4ndern ein kontroverses Thema. Der Begriff \u201eGielem\u00e4nnchen\u201c (\u201egelbe M\u00e4nner\u201c) wurde von vielen Luxemburgern \u00fcbernommen, zun\u00e4chst um allgemein die deutschen Nazis zu bezeichnen und sp\u00e4ter auf luxemburgische Kollaborateure ausgeweitet. Der Begriff leitet sich von den gelben Uniformen der NSDAP ab. Zudem stammt der Begriff von den gelb gef\u00e4rbten Ausweiskarten (oder Akten), die nach dem Krieg verwendet wurden, um mutma\u00dfliche oder best\u00e4tigte Kollaborateure zu kennzeichnen. Diese Personen waren unterschiedlichen Strafma\u00dfnahmen ausgesetzt, darunter Gef\u00e4ngnisstrafen, der Entzug der B\u00fcrgerrechte oder gesellschaftliche \u00c4chtung.   <\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"632\" src=\"https:\/\/www.pierre-schon.lu\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/INCONNU_1940-45_0006_4906_PM-1024x632.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-529\" style=\"width:705px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/www.pierre-schon.lu\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/INCONNU_1940-45_0006_4906_PM-1024x632.jpg 1024w, https:\/\/www.pierre-schon.lu\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/INCONNU_1940-45_0006_4906_PM-300x185.jpg 300w, https:\/\/www.pierre-schon.lu\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/INCONNU_1940-45_0006_4906_PM-768x474.jpg 768w, https:\/\/www.pierre-schon.lu\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/INCONNU_1940-45_0006_4906_PM-1536x948.jpg 1536w, https:\/\/www.pierre-schon.lu\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/INCONNU_1940-45_0006_4906_PM-2048x1265.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Gielem\u00e4nnchen \u00a9 Phototh\u00e8que de la ville de Luxembourg. Unbekannter Fotograf. <br data-mce-bogus=\"1\"\/> <\/p>\n\n<p>Die Organisation Unio\u2019n. Die wichtigsten luxemburgischen Widerstandsgruppen gr\u00fcndeten im M\u00e4rz 1944 die Dachorganisation Unio\u2019n. Nach dem R\u00fcckzug der deutschen Truppen, jedoch noch vor der R\u00fcckkehr der luxemburgischen Exilregierung, versuchten sie mit Unterst\u00fctzung der amerikanischen Armee, eine gewisse Ordnung wiederherzustellen. Trotz fehlender rechtlicher Grundlage nahmen sie zahlreiche Kollaborateure fest. Dies verhinderte m\u00f6glicherweise t\u00f6dliche Selbstjustiz, wie sie in anderen L\u00e4ndern vorkam, da die Bev\u00f6lkerung insgesamt weiterhin w\u00fctend auf die festgenommenen Kollaborateure blieb. Neben ihren politischen Aktivit\u00e4ten mussten sich die Kollaborateure auch f\u00fcr ihre Handlungen gegen Juden, das Denunzieren von Widerstandsk\u00e4mpfern und versteckten Zwangsrekrutierten sowie das Ausspionieren der luxemburgischen Bev\u00f6lkerung verantworten.   <\/p>\n\n<p>Als Mitglied der LPL und sp\u00e4ter von Unio\u2019n beteiligte sich Pierre Schon in der unmittelbaren Nachkriegszeit an der Identifizierung von Kollaborateuren. An erster Stelle seiner Liste stand Jules, der Gestapo-Informant, der Pierres guten Freund und Passeur, Ernest Delosch, denunziert hatte. Dies f\u00fchrte zu dessen Verhaftung, monatelanger Folter und seiner Hinrichtung im Februar 1944 in K\u00f6ln. Der Verrat verursachte auch Marie-Louise Didier, einem weiteren patriotischen Widerstandmitglied in Pierres Netzwerk, gro\u00dfes Leid und kostete ihr beinahe das Leben in den Konzentrationslagern Ravensbr\u00fcck und Neu-Brandenburg. Jules floh nach Frankreich, um seine Familie zu besuchen, wurde jedoch bei seiner R\u00fcckkehr verhaftet und beging im Gef\u00e4ngnis Selbstmord.    <\/p>\n\n<p>W\u00e4hrend und nach dem Krieg hatten die Widerstandsbewegungen einen recht guten \u00dcberblick dar\u00fcber, wer die Hauptkollaborateure waren, also jene, deren Handlungen zur Verhaftung, Folter und sogar zum Tod von entlaufenen Zwangsrekrutierten, franz\u00f6sischen Kriegsgefangenen und Widerstandsk\u00e4mpfern f\u00fchrten. Jules Dominique lobte Pierre f\u00fcr seine Unterst\u00fctzung bei der Auffindung und Verhaftung von zwei mutma\u00dflichen \u201eGestapo-Kollaborateuren\u201c in Belgien &#8211; einem Feldgendarmen und einem Rekrutierer f\u00fcr die deutsche Armee. Die <a href=\"https:\/\/www.rtbf.be\/article\/qui-etaient-les-242-condamnes-a-mort-pour-collaboration-executes-en-belgique-11283198\">belgischen Beh\u00f6rden<\/a> gingen gegen Kollaboration hart vor. Etwa 53.000 Personen wurden vor Milit\u00e4rgerichten angeklagt. Von diesen wurden 2.940 Personen zum Tode verurteilt. Bis 1950 vollstreckte das Erschie\u00dfungskommando jedoch nur 242 Hinrichtungen.   <\/p>\n\n<p>Im Gro\u00dfherzogtum versuchten zw\u00f6lf prominente Kollaborateure, darunter Damian Kratzenberg (Gr\u00fcnder der \u201eVolksdeutsche Bewegung\u201c \u2013 VdB), nach Kriegsende nach Deutschland zu fliehen. Sie wurden gefasst und nach Luxemburg zur\u00fcckgebracht. Alle wurden zum Tode verurteilt. Kratzenberg wurde im Oktober 1946 in Luxemburg-Stadt erschossen. Einige der Todesurteile wurden sp\u00e4ter in lebenslange Haftstrafen umgewandelt, ehe sie vollstreckt wurden. (Quelle: <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Luxembourgish_collaboration_with_Nazi_Germany\">Wikipedia<\/a>)   <\/p>\n\n<p>In den Jahren nach dem Krieg wurden 5.721 Personen in Luxemburg wegen <a href=\"https:\/\/gouvernement.lu\/fr\/actualites\/agenda.gouvernement2024+fr+actualites+toutes_actualites+communiques+2019+02-fevrier+20-jounee-nationale.html\">Zusammenarbeit mit den Nazis<\/a> angeklagt. Fast die H\u00e4lfte von ihnen \u2013 genau 2.275 Personen \u2013 wurde f\u00fcr schuldig befunden und verurteilt. <br\/><br\/>Der ber\u00fcchtigte Gauleiter Gustav Simon, regionaler NSDAP-Leiter f\u00fcr Luxemburg, wurde im Mai 1945 in Westdeutschland von den Alliierten festgenommen, nachdem er sich in der N\u00e4he von Koblenz unter falschem Namen versteckt hatte. Die britischen Beh\u00f6rden nahmen ihn in Gewahrsam. Er sollte an Luxemburg ausgeliefert werden, um dort wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor Gericht gestellt zu werden. Bevor es jedoch zu einem Prozess kam starb Simon jedoch im Dezember 1945 in der Haftanstalt Paderborn unter <a href=\"https:\/\/today.rtl.lu\/luxembourg-insider\/history\/a\/1715089.html\">mysteri\u00f6sen Umst\u00e4nden<\/a>. <br\/><br\/>Einer der bekanntesten F\u00e4lle von Kollaboration in Luxemburg war der des Politikers <a href=\"https:\/\/viewer.eluxemburgensia.lu\/ark:70795\/qxt3j0\/pages\/9\/articles\/DTL114?search=pierre+pr%C3%BCm\">Pierre Pr\u00fcm<\/a>, der von 1925 bis 1926 Premierminister des Gro\u00dfherzogtums war. Er war Gr\u00fcnder der Unabh\u00e4ngigen Nationalen Partei (Partie Nationale ind\u00e9pendante &#8211; PNI). Nach der deutschen Annexion Luxemburgs im Jahr 1942 wurde Pr\u00fcm von der NS-Verwaltung zum B\u00fcrgermeister von Klierf ernannt. Nach dem Krieg wurde er festgenommen, vor Gericht gestellt und wegen seiner \u00f6ffentlichen Unterst\u00fctzung der deutschen Besatzungspolitik und seiner propagandistischen \u00c4u\u00dferungen verurteilt. Er erhielt 1946 eine Haftstrafe von vier Jahren \u2013 ein Urteil, das von vielen als vergleichsweise milde angesehen wurde, insbesondere im Vergleich zu anderen Kollaborateuren. Pierre Pr\u00fcm starb 1950 in Klierf, kurz nach Verb\u00fc\u00dfung seiner Haftstrafe.     <br\/><br\/>W\u00e4hrend der S\u00e4uberungsperiode von 1944 bis 1950 mussten luxemburgische B\u00fcrger ein Erkl\u00e4rungsformular ausf\u00fcllen. Dieses wurde oft als <em>Loyalit\u00e4tsfragebogen<\/em> bezeichnet und war Teil des Entnazifizierungsprozesses. Diese Formulare wurden von den Beh\u00f6rden verwendet, um das Verhalten jeder einzelnen Person w\u00e4hrend der nationalsozialistischen Besatzung zu bewerten. Die Antworten dienten dazu, die Personen in Kategorien einzuteilen \u2013 etwa f\u00fcr weitere Untersuchungen, gerichtliche Verfahren oder um Verdachtsmomente zu entkr\u00e4ften. Eine Ironie der Nachkriegszeit bestand darin, dass viele Richter, die \u00fcber diese S\u00e4uberungsverfahren entschieden, selbst Mitglieder der \u201eVolksdeutschen Bewegung\u201c (VdB) oder des \u201eRechtswahrerbundes\u201c gewesen waren. Mit anderen Worten: Viele derjenigen, die nun \u00fcber mutma\u00dfliche Kollaborateure urteilten, hatten selbst Verbindungen zu NS-nahen Organisationen.    <\/p>\n\n<p>Ende der 1940er-Jahre strebte die luxemburgische Gesellschaft nach Stabilit\u00e4t und Vers\u00f6hnung. In diesem Geist wurden mehrere Amnestiegesetze erlassen \u2013 insbesondere in den Jahren 1947, 1951 und 1955 \u2013, um viele der verurteilten Kollaborateure wieder in die Gesellschaft zu integrieren. Ziel war es, die nationale Einheit wiederherzustellen und die Komplexit\u00e4t des Lebens unter Besatzung anzuerkennen. <br\/><\/p>\n\n<p>Unmittelbar nach dem Krieg hatte Pierre Schon das Gef\u00fchl, so viel f\u00fcr sein Land geopfert zu haben. \u00dcber mehr als vier Jahre hatte er t\u00e4glich sein Leben riskiert und seine Familie st\u00e4ndig in Gefahr gebracht. Gleichzeitig hatte er den Eindruck, dass viele Menschen, von denen er glaubte, sie seien pro-nazistisch gewesen, ein deutlich leichteres Leben gef\u00fchrt hatten und es ihnen tats\u00e4chlich gut ging. Die Zeit wirkte jedoch als gro\u00dfer Heiler, und w\u00e4hrend er seine Karriere aufbaute und eine Familie gr\u00fcndete, lie\u00dfen diese Gef\u00fchle der Ungerechtigkeit allm\u00e4hlich nach.   <br\/><br\/>Kollaboration war in den Jahren nach dem Krieg ein heikles und vielschichtiges Thema. Um das Ziel von Vers\u00f6hnung und gesellschaftlichem Zusammenhalt nicht zu gef\u00e4hrden, wurde es im Gro\u00dfherzogtum Luxemburg zunehmend tabuisiert \u2013 kaum historisch aufgearbeitet, selten \u00f6ffentlich diskutiert und oft aus dem nationalen Diskurs ausgeklammert.<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-10a96c0f4d052944aa5a41dcb9b83401\">Galerie<\/h2>\n\n<p>Gro\u00dfherzogin Charlotte kehrte am 14. April 1945 nach Luxemburg zur\u00fcck, bejubelt als eine nationale Symbolfigur der Einheit. W\u00e4hrend ihres Exils in London war sie eine starke Symbolfigur f\u00fcr den luxemburgischen Widerstand. Durch ihre BBC-Radioansprachen \u00fcbermittelte sie der Bev\u00f6lkerung Botschaften der Hoffnung und Ermutigung und setzte sich diplomatisch aktiv f\u00fcr die Sache der Alliierten ein. <\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"643\" src=\"https:\/\/www.pierre-schon.lu\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/INCONNU_1940-45_0029_5513_PM-1-1024x643.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-854\" srcset=\"https:\/\/www.pierre-schon.lu\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/INCONNU_1940-45_0029_5513_PM-1-1024x643.jpg 1024w, https:\/\/www.pierre-schon.lu\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/INCONNU_1940-45_0029_5513_PM-1-300x188.jpg 300w, https:\/\/www.pierre-schon.lu\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/INCONNU_1940-45_0029_5513_PM-1-768x482.jpg 768w, https:\/\/www.pierre-schon.lu\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/INCONNU_1940-45_0029_5513_PM-1-1536x964.jpg 1536w, https:\/\/www.pierre-schon.lu\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/INCONNU_1940-45_0029_5513_PM-1-2048x1286.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n<p class=\"has-small-font-size\">\u00a9 Phototh\u00e8que de la Ville de Luxembourg. Urheber unbekannt.  <\/p>\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Auf dem Foto sieht man Gro\u00dfherzogin Charlotte, wie sie durch die Stra\u00dfen von Luxemburg-Stadt schreitet \u2013 begleitet von ihrem Ehemann Prinz F\u00e9lix und ihrem Sohn, Prinz Jean, dem damaligen Erbgro\u00dfherzog. Prinz Jean trat 1942 der britischen Armee bei, diente als Leutnant bei den Irish Guards und nahm 1944 an der Invasion der Normandie (D-Day) sowie an der Befreiung von Br\u00fcssel und Luxemburg-Stadt teil.<br\/>. <\/p>\n\n<div class=\"wp-block-buttons is-content-justification-center is-layout-flex wp-container-core-buttons-is-layout-a89b3969 wp-block-buttons-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link wp-element-button\" href=\"https:\/\/www.pierre-schon.lu\/de\/familienleben\/\">Weiter<\/a><\/div>\n<\/div>\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Titelbild: Sommer 1945 \u2013 Gro\u00dfes Treffen auf dem Bauernhof der Familie Kergen in Sassel, um die Heimkehr des j\u00fcngeren Bruders [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"site-sidebar-layout":"default","site-content-layout":"","ast-site-content-layout":"default","site-content-style":"default","site-sidebar-style":"default","ast-global-header-display":"","ast-banner-title-visibility":"","ast-main-header-display":"","ast-hfb-above-header-display":"","ast-hfb-below-header-display":"","ast-hfb-mobile-header-display":"","site-post-title":"","ast-breadcrumbs-content":"","ast-featured-img":"","footer-sml-layout":"","ast-disable-related-posts":"","theme-transparent-header-meta":"","adv-header-id-meta":"","stick-header-meta":"","header-above-stick-meta":"","header-main-stick-meta":"","header-below-stick-meta":"","astra-migrate-meta-layouts":"default","ast-page-background-enabled":"default","ast-page-background-meta":{"desktop":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}},"ast-content-background-meta":{"desktop":{"background-color":"var(--ast-global-color-4)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"var(--ast-global-color-4)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"var(--ast-global-color-4)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}},"footnotes":""},"class_list":["post-4390","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.pierre-schon.lu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/4390","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.pierre-schon.lu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.pierre-schon.lu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pierre-schon.lu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pierre-schon.lu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4390"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.pierre-schon.lu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/4390\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4536,"href":"https:\/\/www.pierre-schon.lu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/4390\/revisions\/4536"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.pierre-schon.lu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4390"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}